Neue Schreibtischecke

Vor einigen Wochen ist endlich ein Schreibtisch in unsere Wohnung eingezogen. Da wir nur 62qm Wohnfläche haben, war es anfangs etwas schwierig das geeignete Plätzchen zu finden. Denn die Wohnung ist in ein großes Zimmer, eine Küche mit Essbereich und ein Bad unterteilt. Dazu gibt es noch einen recht langen Flur. In dem großen Zimmer ist die eine Hälfte der Wohnbereich und die andere Hälfte dient zum Schlafen. Mit einem Raumteiler haben wir den Raum optisch geteilt, um so die Themenbereiche zu betonen. Doch zwischen Schlafen und Wohnen wollte ich nicht auch noch einen Schreibtisch haben, denn eins haben die beiden Bereiche gemeinsam: Abschalten von einem langen Tag. Deshalb wurde es zunehmend schwieriger und wir haben uns dann erst einmal gegen einen Schreibtisch entschieden. Doch nach ein paar Monaten am Küchentisch, hat es mich dann wirklich gestört, wenn wir Essen wollten, musste ich alles wegräumen und gerade während meinem Abitur hatte ich so viele Unterlagen, bis ich da wieder meine Struktur raushatte waren 20 Minuten vergangen. Da ich aber während dem Abi auch nicht arbeiten war und dann auch noch die Weihnachtsgeschenke gekauft werden wollten, war es mit dem Geld etwas knapp zu dieser Zeit. Dann war meine Idee eine Tischplatte im Baumarkt zu kaufen und die Füße selbst zu besorgen. Dabei hatte ich die stylischen Pin Beine im Kopf. Aber die sind auch relativ hochpreisig, weshalb diese Option erstmal zum Scheitern verurteilt war. Doch dann habe ich die Tischbeine von Ikea entdeckt. Die kosten soweit ich weiß 6€ das Stück und sind damit wirklich günstig und trotzdem schlicht. (Ich bekomme für diese Produktempfehlung kein Honorar, das ist meine Meinung zu dem Produkt). Dann hat noch die Tischplatte gefällt mit der wir wirklich wirklich Glück hatten, denn sie hat nur 20€ im Baumarkt gekostet und wir haben sie in der Fundgrube gefunden. Das war vor allem eine Arbeitsplatte und deshalb viel zu lang, was aber nichts gemacht hat, denn wir haben sie dann zu Hause gekürzt und aus den Resten etwas tolles gebastelt. Nämliche diese tollen Berge hier:

 


Das DIY dazu findet ihr hier: 

Es ist auch wirklich ganz einfach und ein echter Hingucker in der Wohnung. Wer keine Holzabfälle zu Hause hat, bekommt auch im Baumarkt keine Reststücke für wirklich kleines Geld. 

Doch zum Schreibtisch hat auch noch der Stuhl gefehlt. und Verstauungsmöglichkeiten. Zu dem Stuhl wird es auch bald ein DIY geben, denn der Stuhl ist selbst in dem Obmbre-Look angestrichen und das war wirklich nicht schwer. Vor allem das coole an dem DIY ist auch, dass der Stuhl mit Wandfarbe angestrichen hat, von der man auch eventuell noch welche zu Hause hat! 

Für die Organisation der Stifte und Büro Artikel habe ich mir zwei Boxen mit Deckel besorgt. Dort ist alles fein sortiert und griffbereit. Ich liebe auch Stiftebecher oder sonstiges, aber so sammelt sich schnell viel Kleinkram auf der Tischplatte an die schnell einstauben und auch viel Platz wegnehmen. Deshalb für eine kleine Wohnung immer platzsparend denken. 

Zur Dekoration kaufe ich mir manchmal ein paar Blumen. Ich liebe diesen Greenery Look und die Blumen haben zusammen 6€ beim Floristen gekostet und haben stolze 6 Wochen gehalten. Für einen Euro pro Woche ist es das auf alle Fälle wert und wird deshalb auch regelmäßig gemacht. 

Den Print findet ihr übrigens bei mir im Shop und ich finde den sehr motivierend für an den Schreibtisch, weil gerade dort oft stressige Zeiten lauern in denen man sich nicht so wohl fühlt. Der Spruch erinnert mich daran, dass ich sie ich bin gut bin. Den Link findet ihr, wenn ihr auf das Bild klickt.

Und was mache ich mit Drucker und Ordnern?

Da ich für meine Papeterie mehrere Drucker habe und auch einen großen A3-Drucker, haben die natürlich keinen Platz am Schreibtisch gefunden. Der große Drucker durfte mit dem Telefon zusammen in den Raumteiler einziehen. Dort habe ich auch in Schubladen mein Papier verstaut, welches ich zum Drucken brauche. Der kleine Bürodrucker wird einfach immer in eine Schublade gestellt und dann rausgeholt, der wiegt schließlich nur 5 kg. Eine andere Lösung ist jedoch wenn man den Drucker in eine Holzkiste stellt und einen passenden Deckel dazu zaubert. Dann kann man den Drucker rausholen und auf den Deckel stellen und nach Verwendung ist er wieder weggezaubert. Mal sehen, ob ich diese Idee vielleicht bald umsetzen werde. Ordner habe ich mir in einem tollen Karton Ton gekauft, sodass auch diese relativ schön im Raumrenner aussehen und ansonsten im Sideboard verstaut werden. 

Tipp: Schafft euch auch in kleinen Wohnung möglichst viel Stauraum, denn gerade da stört unnötiges Zeug total und macht den Raum hektisch und ungemütlich. 

 

Ich hoffe euch hat der Einblick in das Schreibtisch-Projekt gefallen.

 

funklende Grüße von der Sternstrasse,

Sophia 

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